Theoremaussage
Theorem T5: Immunitätswert-Theorem: In manipulativen Umgebungen hat Entscheidungs-Immunität einen messbaren Wert für langfristige Konsistenz und Ergebnisse.
Motivation
In modernen Märkten nutzen überzeugendes Design und Marketingtaktiken systematisch vorhersagbare kognitive Verzerrungen aus. Wenn A2 gilt (Gewichtungen sind bedingt), dann verursacht Manipulation, die wahrgenommene Gewichtungen verzerrt, messbaren Schaden bei den Ergebnissen (Bedauern, Inkonsistenz).[^1]
Prämissen
- A2: /de/wiki/axiom-2-conditional-subjectivity
- Umgebung: Überzeugungsdruck, Informationsasymmetrie und Auslöser für kognitive Verzerrungen
Praktische Implikationen
- Aufbau von Kompetenz bezüglich kognitiver Verzerrungen (Begriffe) und prozeduralen Abwehrmechanismen (Methoden),
- Nutzung von Validierungsschleifen, um zu lernen, welche Reize Sie am meisten irreführen,
- Behandlung von Immunität als investierbares Gut (Zeit/Aufwand) gemäß T2.
Korollar
- T5.1 Manipulierte Entscheidungen reduzieren die Konsistenz: /de/wiki/corollary-t5-1
Literatur
- Kahneman, D. (2011). Thinking, Fast and Slow. Farrar, Straus and Giroux.[[Quelle]](https://us.macmillan.com/books/9780374533557/thinkingfastandslow)
- Simon, H. A. (1955). A behavioral model of rational choice. Quarterly Journal of Economics, 69(1), 99–18.[[Quelle]](https://doi.org/10.2307/1884852)