Theoremaussage
Theorem T4: Selektionseffizienz-Theorem: Die Selektionseffizienz wird maximiert, indem Passgenauigkeit und Aufwand unter Einschränkungen ausbalanciert werden – Perfektion kann die Selektionseffizienz verringern.
Prämissen
- A1: /de/wiki/axiom-1-finitude
- A2: /de/wiki/axiom-2-conditional-subjectivity
- A3: /de/wiki/axiom-3-improvability
Kernaussage (zh-aligned)
„Rational“ bedeutet nicht „immer optimieren“. Unter Einschränkungen ist das Ziel die Selektionseffizienz: die Maximierung von Passgenauigkeit und Entscheidungsqualität pro Einheit kognitiven Aufwands.[^1]
Korollare
- T4.1 Perfektionismus kann die Selektionseffizienz verringern: /de/wiki/corollary-t4-1
- T4.2 „Gut genug“ kann „das Beste“ schlagen: /de/wiki/corollary-t4-2
Praktische Anwendung
- Definieren Sie „gut genug“-Schwellenwerte für Entscheidungen mit geringem/mittlerem Einsatz (Satisficing).
- Investieren Sie nur dann tiefgreifenden Aufwand, wenn der Einsatz es rechtfertigt (T2).
- Validieren und iterieren Sie, anstatt nach perfekter Sicherheit vor dem Kauf zu streben.
Literatur
- Payne, J. W., Bettman, J. R., & Johnson, E. J. (1993). The Adaptive Decision Maker. Cambridge University Press.[[Quelle]](https://doi.org/10.1017/CBO9781139173933)
- Simon, H. A. (1955). A behavioral model of rational choice. Quarterly Journal of Economics, 69(1), 99–18.[[Quelle]](https://doi.org/10.2307/1884852)