Theoremaussage
Theorem T3: Konsistenzverbesserungs-Theorem: Die Verbesserung der Auswahlfähigkeit äußert sich in höherer Präferenz-/Bedarfskonsistenz und geringerer Reue.
Prämissen
- A2 Bedingte Subjektivität: /de/wiki/axiom-2-conditional-subjectivity
- A3 Verbesserbarkeit: /de/wiki/axiom-3-improvability
Ableitungslogik (Skizze)
Wenn Gewichtungen und Bedürfnisse bedingungsabhängig sind (A2), dann ist Qualität nicht universell; eine Verbesserung muss als bessere Ausrichtung auf die eigenen stabilen Bedürfnisse beobachtet werden. Wenn sich die Fähigkeit verbessern kann (A3), dann sollten sich messbare Ergebnisse verändern: höhere Bedarfskonsistenz, geringere Reue.[^3]
Korollare
- T3.1 Bessere Auswahl zeigt sich in besserer Passung: /de/wiki/corollary-t3-1
- T3.2 Bessere Auswahl zeigt sich in geringerer Reue: /de/wiki/corollary-t3-2
Wie man misst (Operationalisierung)
Verfolgen Sie:
-
Stabilität des Fit-Scores über vergleichbare Entscheidungen hinweg,
-
Reueraten (Selbstauskunft + Rückgabe-/Stornierungsverhalten),
-
Bedarfskonsistenz-Score im Zeitverlauf.
Siehe: /de/wiki/concept-need-consistency · /de/wiki/method-decision-validation
Literatur
- Simon, H. A. (1955). A behavioral model of rational choice. Quarterly Journal of Economics, 69(1), 99–18.[source]
- Kahneman, D. (2011). Thinking, Fast and Slow. Farrar, Straus and Giroux.[source]