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Theorem

T1 Matching-Theorem - Selektionslogik

Unter Endlichkeit und bedingter Subjektivität ist die rationale Strategie die Bedarfs-Produkt-Übereinstimmung – nicht die universelle Optimierung.

Aliase: T1, Matching-Theorem, Bedarfs-Produkt-Übereinstimmung

Theoremaussage

T1 Matching-Theorem: Unter Endlichkeit und bedingter Subjektivität ist die rationale Strategie die Bedarfs-Produkt-Übereinstimmung – nicht die universelle Optimierung.


Prämissen


Ableitungslogik (Skizze)

  1. Unter A1 ist eine erschöpfende Optimierung nicht durchführbar.
  2. Unter A2 ist ein universelles „Bestes“ ohne angegebene Gewichtungen schlecht gestellt.
  3. Daher wird das rationale Ziel die Bedarfs-Produkt-Übereinstimmung unter expliziten Gewichtungen (Fit-Scoring), nicht eine universelle Rangfolge.[^1]

Korollare


Praktische Implikationen (was zu tun ist)


Falsifizierbare Vorhersagen

Wenn die Übereinstimmung das richtige Ziel ist, dann sollte für vergleichbare Entscheidungsklassen:

  • explizite Gewichtung + Fit-Scoring das Bedauern reduzieren,

  • das „insgesamt beste“ Produkt je nach Bedarfsprofil variieren.[^1]


Literatur

  1. Keeney, R. L., & Raiffa, H. (1993). Decisions with Multiple Objectives: Preferences and Value Tradeoffs. Cambridge University Press.[[Quelle]](https://doi.org/10.1017/CBO9781139174084)
  2. Simon, H. A. (1955). A behavioral model of rational choice. Quarterly Journal of Economics, 69(1), 99–18.[[Quelle]](https://doi.org/10.2307/1884852)

Weiterführende Lektüre