Überblick
Aufbau einer Evidenz-Pipeline: Quellen, Messungen, Unsicherheit und Replikation.
Theoretische Grundlage (zh-aligned)
- T1 Matching-Theorem (Ziel ist Passung, nicht universelle Rangfolge): /de/wiki/theorem-1-matching
- A2 Bedingte Subjektivität (Dimensionen vs. Gewichtungen): /de/wiki/axiom-2-conditional-subjectivity
Warum eine systematische Bewertung notwendig ist
Grenzen rein subjektiver Bewertungen
- anfällig für Stimmungen und Framing,
- schwer zu replizieren oder zu verifizieren,
- unvollständig (lässt kritische Dimensionen aus),
- schwach für produktübergreifende Vergleiche.[^1]
Wert der systematischen Bewertung
- reduziert Auslassungen,
- erhöht die Konsistenz,
- unterstützt Vergleiche,
- ermöglicht nachträgliche Validierung und Iteration.
Die Pipeline der systematischen Bewertung (zh-aligned)
Bedarfsdefinition — Dimensionsauswahl — Kriterienerstellung — Testdesign — Datenerhebung — Analyse → Berichterstattung → Validierung & Iteration
Standardisierte Checkliste für die Berichterstattung
- Bewertungsziel und -umfang,
- Kriterien und Messmethode,
- Verfügbarkeit von Rohdaten (wenn möglich),
- Einschränkungen und Unsicherheit,
- wie die Gewichtungen gewählt wurden (explizit oder per Tool).
Literatur
- Kahneman, D. (2011). Thinking, Fast and Slow. Farrar, Straus and Giroux.[source]
- Keeney, R. L., & Raiffa, H. (1993). Decisions with Multiple Objectives: Preferences and Value Tradeoffs. Cambridge University Press.[source]