Überblick
Wandeln Sie vage Wünsche in überprüfbare Bedürfnisse und Einschränkungen um.
Theoretische Grundlage
- T1 Matching-Theorem: /de/wiki/theorem-1-matching
- A2 Bedingte Subjektivität: /de/wiki/axiom-2-conditional-subjectivity
Warum es notwendig ist (zh-aligned)
Ohne explizite Bedürfnisse:
- lagern Sie Gewichtungen an Marketing oder Standard-Rankings aus,
- werden Sie anfälliger für den Ankereffekt und soziale Bewährtheit,
- ist eine Validierung unmöglich (Sie wissen nicht, was Erfolg bedeutet).
Vorgehensweise (Vorlage)
- Szenarien-Inventar: Listen Sie 3–5 Nutzungsszenarien auf.
- Muss-Kriterien vs. Kann-Kriterien: Definieren Sie Schwellenwerte.
- Einschränkungen: Budget, Zeit, Größe, Ökosystem, Richtlinienbeschränkungen.
- Erfolgskriterien: Was würde nach 2 Wochen als „funktioniert gut“ gelten?
- Abbruchkriterien: Was disqualifiziert eine Option?
Häufige Fallstricke
- Bedürfnisse nach dem Stöbern aufschreiben (umgekehrte Kausalität),
- Präferenzen mit Marketingaussagen vermischen,
- messbaren Erfolg nicht definieren.
Literatur
- Simon, H. A. (1955). A behavioral model of rational choice. Quarterly Journal of Economics, 69(1), 99–18.[source]
- Keeney, R. L., & Raiffa, H. (1993). Decisions with Multiple Objectives: Preferences and Value Tradeoffs. Cambridge University Press.[source]