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Concept

Selektionsimmunität - Selektionslogik

Die Fähigkeit, manipulativen Signalen zu widerstehen und Entscheidungen an wahren Bedürfnissen auszurichten.

Aliase: Selektionsimmunität, Konsumentenimmunität

Definition

Selektionsimmunität: Die Fähigkeit, manipulativen Signalen zu widerstehen und Entscheidungen an wahren Bedürfnissen auszurichten.


Warum es wichtig ist (T5)

In Märkten mit starker Überzeugungsarbeit verringert Immunität die Wahrscheinlichkeit, dass manipulierte Hinweise Bedürfnisse und Gewichtungen außer Kraft setzen.


Typische Manipulationshinweise

  • Knappheit und Dringlichkeit,
  • Autoritätsbestätigungen,
  • soziale Bewährtheit,
  • Framing und Verankerung.

Siehe Begriffe: Knappheitseffekt · Autoritätsbias · Soziale Bewährtheit · Ankereffekt


Praktische Abwehrmaßnahmen (zh-aligned)

  1. Bias-Kompetenz (gängige Fallen kennen).
  2. Prozessgestaltung: M1 → M2/M3 → M5.
  3. Verzögerungsregeln bei hohem Einsatz.
  4. Evidenzprüfung und Überprüfung widerlegender Informationen.

Literatur

  1. Kahneman, D. (2011). Thinking, Fast and Slow. Farrar, Straus and Giroux.[[Quelle]](https://us.macmillan.com/books/9780374533557/thinkingfastandslow)
  2. Simon, H. A. (1955). A behavioral model of rational choice. Quarterly Journal of Economics, 69(1), 99–18.[[Quelle]](https://doi.org/10.2307/1884852)

Weiterführende Lektüre